Freiwillige Feuerwehr Usingen - Wernborn

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Feuerwehr Minis

Die Gratulanten und Gastgeber: Markus Koob (v. l.), Steffen Brandt, Manfred Schnieders, Andreas Lang, Katja Mehnert, Michael Grau,
Bea Selzer-Stahl, Ulrich Hiller,
Stefanie Bernard, Jürgen Zipser und Ralf Henrici. Foto: Urbano

Wichtig für die Nachwuchssicherung
FEIER Gründung der Feuerwehr Minis Wernborn / Nun gibt es 28 Minifeuerwehren im Kreisgebiet / Treffen mittwochs von 17 -18 Uhr
WERNBORN (cu). Die Geburtsstunde der Feuerwehr Minis Wernborn hat geschlagen.
Zur offiziellen Gründungsfeier am Freitagabend im Gerätehaus am Eichkopfweg konnte der stellvertretender Wehrführer Steffen Brandt
neben hochrangigen Feuerwehrleuten aus der Gesamtstadt und dem Kreis auch den Bundestagsabgeordneten Markus Koob (CDU)
und Usingens Ersten Stadtrat Manfred Schnieders (SPD) begrüßen.
Die Gäste lobten allesamt das mit der neuen Abteilung verbundene Engagement der Wernborner Feuerwehrleute, insbesondere der
vier Betreuerinnen Stefanie Bernard, Katja Mehnert, Jutta Scheuerling und Bea Selzer-Stahl, die sich um den Nachwuchs kümmern.
Die Minis selbst waren nicht zugegen, sie lagen – so wurde berichtet – zu dieser abendlichen Stunde bereits im Bett.
„So wie Sie hier mit dem Aufbau der Minifeuerwehr begonnen haben, sehe ich alle Chancen, dass es gut laufen wird“, betonte Manfred
Schnieders. Die Feuerwehr sei nicht nur irgend ein Club, sondern betreibe aktive Menschenrettung. Umso wichtiger sei die ehrenamtliche
Tätigkeit hier, denn die wenigen Berufsfeuerwehren alleine könnten es nicht richten.
„Es ist ein besonders schönes Ereignis, wenn es eine Minifeuerwehr zu gründen gibt“, befand Markus Koob. Für die Kinder, die dabei
sind, sei es der beste Einstieg in die Gesellschaft. Sie bekämen dort Werte vermittelt, die sie positiv prägten.
Auch für die Betreuerinnen der Kinder sei es eine schöne Aufgabe, die jungen Mitglieder ein Stück in ihrer Kindheit zu begleiten, unterstrich
der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands, Ralf Henrici. Zudem biete die Feuerwehr den Kindern eine Beschäftigung,
die nicht elektronisch gesteuert sei, also eine Zeit ohne Handy und Computerspiele. Ziel sei es freilich, dass sie eines Tages wirkungsvoll
den Brandschutz in Wernborn unterstützen.
Mit Wernborn gebe es nun 28 Minifeuerwehren im Kreisgebiet, berichtete Ulrich Hiller, Kreisbrandmeister Brandschutzerziehung. Er hatte
den Kindern Malbücher und Stifte mitgebracht und wies darauf hin, dass bereits in dieser Woche ein Treffen der Miniwarte im Kreis stattfindet.
Stadtbrandinspektor Michael Grau hatte ein Geschenk mitgebracht, das spätestens im neuenJahr den Unterhaltungswert in der Minifeuerwehr
steigern wird. Es war ein kleines Hohlstrahlrohr, dessen Zweck er augenzwinkernd erläuterte: „Man kann damit im Sommer die Betreuerinnen
nassspritzen.“  Aus seiner Freude angesichts der Neugründung machte Grau keinen Hehl, verband diese jedoch gleichzeitig mit dem Wunsch:
„Es wäre schön, wenn auch die Betreuerinnen die Feuerwehrausbildung durchliefen, damit auch der Frauennachwuchs in der Einsatzabteilung
gesichert ist.“
Stadtminifeuerwehrwart Jürgen Zipser schloss sich den Glückwünschen seiner Vorredner an und überreichte einen Süßigkeitenkorb für die Minis.
Nach Eschbach, Merzhausen, Wilhelmsdorf und Usingen ist Wernborn nun die fünfte Minifeuerwehr in Usingen und den Stadtteilen.
Bea Selzer-Stahl vom Betreuerteam dankte den Gästen für die guten Wünsche, die kleinen Geschenke sowie die geleistete finanzielle Starthilfe
und kündigte an, dass es für die Kinder jetzt am Mittwoch losgeht.
Die regelmäßigen Treffen finden dann in 14-tägigem Rhythmus immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr statt.
15 Kinder seien bereits angemeldet. Begonnen werde mit Kennenlernspielen und einem Quiz. Auch eine Weihnachtsfeier sei in diesem Jahr
noch geplant. Das Ziel der Minifeuerwehr, das sich die Betreuerinnen auf lange Sicht gesteckt hätten, sei, dass die Kinder später in die Jugend-
feuerwehr eintreten und als Erwachsene einmal die Einsatzabteilung verstärken.
Abschließend dankte Selzer-Stahl den Kameraden aus den eigenen Reihen, insbesondere Steffen Brandt, Heiko Selzer und André Bernard, für
die Unterstützung in der Gründungsphase.

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Gründung der Feuerwehr Minis Wernborn steht bevor

Info-Abend für Eltern geplant – bis zum 16. Oktober anmelden

WERNBORN (cu). Am 1. November soll es so weit sein: Dann wird die die Geburtsstunde für die  Feuerwehr Minis im Stadtteil Wernborn schlagen. Acht Jungs und Mädchen zwischen sechs und acht Jahren haben sich bereits angemeldet und brennen darauf, dass es endlich los geht. Weitere können noch hinzukommen.

Die Idee zu einer solchen Mini-Feuerwehr, wie es sie bereits in anderen Stadtteilen gibt, kursiert schon länger in Wernborn und im Sommer dieses Jahres wurden die Pläne konkret. „Wir haben viele interessierte Kinder hier, die aber für die Jugendfeuerwehr noch zu klein sind“, berichtet Vorstandsmitglied Heiko Selzer. Für sie ist die Minifeuerwehr genau richtig. „Und vielleicht werden sogar einige dieser Kinder in zehn Jahren die Einsatzabteilung verstärken“, hofft er.

Mit Stefanie Bernard, Katja Mehnert, Jutta Scheuerling und Bea Selzer-Stahl möchten sich gleich vier Frauen um den Feuerwehrnachwuchs kümmern. Alle 14 Tage, immer mittwochs von 17 bis 18 Uhr, sind die Kinder ins Gerätehaus im Eichkopfweg eingeladen. Dort werden sie nicht nur vieles über die Arbeit der Feuerwehr lernen, sondern auch gemeinsam basteln, spielen, ein bisschen Sport machen, Filme anschauen, feiern und Ausflüge unternehmen. Als Ziele nennt Bea Selzer-Stahl so spannende Adressen wie die Polizei, den Feuerwehrstützpunkt Usingen oder die Leitstelle Hochtaunus. Im Rahmen der Brandschutzerziehung steht freilich auch etwas Theorie auf dem Plan. Neben Fahrzeug- und Gerätekunde, dem Absetzen eines Notrufs und ersten Ansätzen in Erster Hilfe gehört aber viel Praxis dazu. Die Kinder lernen, wie ein Funkgerät bedient wird und dürfen auch im Feuerwehrauto mitfahren. Über all dem wacht das Maskottchen der Minis, die kleine Lösch-Maus.

Die Mini-Feuerwehr ist beitragsfrei und richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren. Ab zehn Jahren dürfen sie dann in die Jugendfeuerwehr.

Vorab ist ein Infoabend für die Eltern der interessierten Kinder geplant. Daher bittet die Feuerwehr bis zum 16. Oktober um eine unverbindliche Anmeldung unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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